Stardust

 Nachdem ich die 1. Regatta der Saison den Grischa Lounge Cup verpasst habe (Fahrtensegeln um die Liparischen Inseln vor Sizilien) und somit bereits einen Streicher kassiert habe, war es wichtig einen guten Rang an der 2. Regatta dem traditionellen Seerstaurant Cup zu erreichen.

Die Windverhältnisse waren äusserst „tricky“. Der Südwind mit 2 – 4 Bf kam einmal aus Südost, die nächste Böe aus Südwest und so war klar, nur wer konzentriert alle Dreher mitnahm, hatte hier eine Chance vorne mitzumischen. Die Rangliste zeigte den auch drei verschiedene Laufsieger.

Im ersten Lauf verletzte ich die Einminuten Regel (war über der Startlinie) und musste nach dem Start nochmals zurück und die Startboje runden. Damit war ich schon mal Letzter und konnte mich nur noch bis zum 6. Rang vorarbeiten. Dies war den auch mein Streicher. Die anderen Läufe waren zufriedenstellend 2/1/3.

Als neuer Wettfahrtleiter habe ich erstmals die genaue Zeitmessung eingeführt und ein Handycap eingerechnet. Dies ermöglicht eine gerechte Rangierung bei Radial- und Standardsegel. Dies führte dazu, dass Marina einige Ränge besser klassiert wurde. Dies soll die leichteren und jüngeren Segler animieren an den Regatten teilzunehmen.

Gewonnen hat Felix Räschle, der nun auch das Zwischenklassement der Jahreswertung anführt. Ich wurde 2. mit gleicher Punktzahl, aber nur einem Laufsieg.

Facit der Regatta: mittelmässige Starts ergaben schlechte Positionierungen an den ersten Bojen, was wiederum Verluste für Laufsiege bedeutete. Erstaunlich waren die kurzen Laufzeiten für die zwei Runden pro Lauf von 14 – 17 Minuten.