Stardust

Bei sonnigem Wetter, aber schwierigen Windverhältnissen segelten wir um den Grischalounge Cup.

Die stark drehenden Winde aus Südost bis Südwest  konnten erst um 1430 Uhr gestartet werden.

Von den sechs Lasersegler wurde höchste Konzentration gefordert, um die unterschiedlichen Winde optimal zu nutzen. Oft frischte der Wind bis 3 Beaufort auf und da war es wichtig das Boot optimal zu trimmen.Trotzdem konnten wir 4 Wettfahrten segeln.

Am besten zurecht kam ich mit diesen Windverhältnissen und gewann alle vier Wettfahrten. Wichtig war es, am Start bei Südostwind direkt am Ufer zu starten und gleich auf Steuerbord zu wenden, so war schon ein schöner Vorsprung möglich! Der Trimm wechselte natürlich ständig bei den unterschiedlichen Windstärken, vor allem der Niederholer und Cunningham verstellte ich andauernd. Das war super hatte immer Top Speed im Boot. Sicher spielte auch mein Low Gewicht eine Rolle bin ich doch erstmals an der 70 kg Grenze angelangt!!

Alle Segler lieferten sich einen spannenden Wettkampf bis zum Schluss und mit 8 Punkten wurde Urs Zürcher zweiter, mit 9 Punkten Felix Weilenmann dritter. Den vierten und fünften Rang teilten sich Marina Osterwalder und Felix Räschle mit je 11 Punkten. Den Schlussrang belegte Christian Anliker.

 

Nachdem der Aurora Cup dieses Jahr wegen 0 - Wind abgesagt werden musste freuten wir uns alle auf die letzte Regatta in dieser Saison dem Osterwalder Cup. Marina spendiert erstmal einen Cup für die Lasersegler vielen Dank.
Pünktlich zum Start meldete sich ein mässiger Nordwind mit Böen und Drehern. Frank Bau kam mit diesen Bedingungen am besten zurecht. Die ersten beiden Läufe gewann er und mit einem 4. und 6. Rang reichte dies für den Regattasieg. Bei mir lief es gar nicht rund mit den Rängen 4./7./4./4. reichte es gerade mal zum 6. Gesamtrang. Urs und Reinhard machten das besser und belegten die Räng 2. und 3. 
Für die Jahreswertung ist mein 6. Rang der Streicher und so reichte es nochmals mit zwei 2. und einem Sieg zum Clubmeister. Diesmal aber knapp vor Frank und Urs mit gerade mal einem Punkt Unterschied.

Einmal mehr segelten wir mit Nordwind unsere Regatten. Diesmal war der souveräne Segler Reinhard mit 3 Laufsiegen der bei diesen drehenden Winden nichts anbrennen lies. Ich begann mit einem Frühstart und konnte mich nur noch bis zum 6. Platz vorarbeiten. Die nächsten Läufe waren teils mit Fehlern behaftet jedoch konnte ich die meist bis zum Ziel wieder gut machen. Die Resultate 1./2./3. reichte für den 2. Rang. Das Niveau der Clubmitglieder ist in diesem Jahr merklich gestiegen, die Trainings in Menorca zeigen ihre Früchte. So macht regattieren natürlich richtig Spass. Die tollen preise der ZKB seien auch an dieser Stelle verdankt.

Wegen schlechtem Wetter musste diese Regatta auf Sonntag verschoben werden. Dafür waren dann die Bedingungen am sonntag perfekt: blauer Himmel Sonne und guter Wind in den Böen bis 40 km/h. Die drehenden Winde waren wichtig schon am Start um gut wegzukommen. Urs Zürcher machte das in den ersten beiden Läufen perfekt und gewann die auch. Meine Ränge 2. und 4. Ich musste mich also nebst guten Starts vor allem um die Dreher kümmern und das Feld konzentriert abdecken. Dies gelang mir optimal und konnte beide Läufe gewinnen. Die Downwinds bei dem Starkwind waren denn für einige doch kritisch und es gab einige Taucher :-). Mit dem Streicher reichte es dann zum Sieg. Urs wurde 2. und Felix Räschle 3. Die grosszügigen Preise vom Tennishüsli möchte ich auch an dieser Stelle verdanken.

 Nachdem ich die 1. Regatta der Saison den Grischa Lounge Cup verpasst habe (Fahrtensegeln um die Liparischen Inseln vor Sizilien) und somit bereits einen Streicher kassiert habe, war es wichtig einen guten Rang an der 2. Regatta dem traditionellen Seerstaurant Cup zu erreichen.

Die Windverhältnisse waren äusserst „tricky“. Der Südwind mit 2 – 4 Bf kam einmal aus Südost, die nächste Böe aus Südwest und so war klar, nur wer konzentriert alle Dreher mitnahm, hatte hier eine Chance vorne mitzumischen. Die Rangliste zeigte den auch drei verschiedene Laufsieger.

Im ersten Lauf verletzte ich die Einminuten Regel (war über der Startlinie) und musste nach dem Start nochmals zurück und die Startboje runden. Damit war ich schon mal Letzter und konnte mich nur noch bis zum 6. Rang vorarbeiten. Dies war den auch mein Streicher. Die anderen Läufe waren zufriedenstellend 2/1/3.

Als neuer Wettfahrtleiter habe ich erstmals die genaue Zeitmessung eingeführt und ein Handycap eingerechnet. Dies ermöglicht eine gerechte Rangierung bei Radial- und Standardsegel. Dies führte dazu, dass Marina einige Ränge besser klassiert wurde. Dies soll die leichteren und jüngeren Segler animieren an den Regatten teilzunehmen.

Gewonnen hat Felix Räschle, der nun auch das Zwischenklassement der Jahreswertung anführt. Ich wurde 2. mit gleicher Punktzahl, aber nur einem Laufsieg.

Facit der Regatta: mittelmässige Starts ergaben schlechte Positionierungen an den ersten Bojen, was wiederum Verluste für Laufsiege bedeutete. Erstaunlich waren die kurzen Laufzeiten für die zwei Runden pro Lauf von 14 – 17 Minuten.

 

Die Wetterlage ist kritisch: kein Wind und am Sonntag viel Regen. Aus diesem Grunde packe ich schon am Freitag Stardust ins Winterlager bei gutem warmen Wetter.
Am Samstag miete ich von Walti ein Boot für das Absegeln. Leider ist der Wind unregelmässig und wir können keinen Lauf Segeln. Das Absegeln ergibt keine Resultate und damit ist die Segelsaison 2011 abgeschlossen.  Ich werde zum 6. Mal Clubmeister.
Woher kommt wohl heute der Wind. Er dreht und kommt und geht. Hauptsächlich NW 1 - 3 Bf. Ich weiss, gut starten ist bei diesen Bedingungen schon mehr als die Hälfte des Erfolgs.
Gelingt mir gut im 1. Lauf und gewinne. Im 2. Lauf werde ich von Felix knapp über die Startlinie gepresst und muss meinen Frühstart mit Runden der Startboje wieder beginnen. Demzufolge kann ich mich nur noch als 6. klassieren. Ein Aufholen war nicht mehr möglich trotz den Risikoschlägen. Im 3. Lauf duellierte ich mich mit Reinhard und er konnte sich knapp als Sieger klassieren. Im letzten Lauf liess ich nichts anbrennen und startete optimal. Der Rest war nur noch ein kontrollieren des Feldes. Mit den Rängen 1/6/2/1 ergab dies nur einen 2. Rang da Reinhard mit 4/1/1/2 den besseren Streicher hatte. Reinhard gewinnt damit verdient den LGT Cup. Fazit dieser Regatta: auch auf engem Raum können höchst spannende Races erlebt werden und Ruth hat erstmals die Wettfahrtleitung übernommen.
Elf Teilnehmer versammeln sich zum Skippermeeting und wollen den ZKB - Preis gewinnen. Traumhaftes Wetter und Nord- bis NW - Wind stark drehend mit 1 - 4 Bf erwarten uns. Gestern habe ich noch ein wenig Manöver und Starts geübt und wollte dies heute optimal umsetzen.
Beschleunigung erst ab 5 Sekunden vor Start beginnen und sich frei auf der Linie positionieren war mein Ziel. Unterliek und Cunnigham etwas depowert um möglichst gerade segeln zu können. All dies gelang perfekt und war so an der Luvboje mindestens an 2. Stelle in den vier Läufen. Wichtig war sobald ich frei segeln konnte mehr Power zu generieren (Cunni und Unterliek). Damit war der Speed grösser als bei meinen Kollegen und ich konnte mich vom Feld absetzen. Ich gewann alle vier Läufe mit grossem Vorsprung. Downwind neue Position am Schwert auf den Füssen und alle Läufe "By the Lee"  ergaben super Speed. Alle Manöver gelangen mir sehr gut und ich war mit meinem Resultat sehr zufrieden. Nach 3 Siegen machte ich den obligaten Purzelbaum ins Wasser und wollte auch das Boot kentern, doch Stardust weigerte sich und so kletterte ich mühsam ins Boot zurück und segelte den 4. Lauf ebenfalls erfolgreich. ZKB spendierte tolle Preise, für uns Tageskarten im Zürcherverkehrsverbund und Gastrogutscheine fürs Schiff auf dem Zürichsee. Vielen Dank an die ZKB wir freuen uns darauf.
Nach den regenreichen Tagen haben wir heute SW - Wind mit 1 - 4 Bf. Der ausgelegte Kurs mal was anderes. Im Uhrzeigersinn und mit allen möglichen Varianten der Kursführung.
Die ersten beiden Regatten wurden über den ganzen Kurs gesegelt und die restlichen zwei abgekürzt, da der Wind sehr unterschiedlich stark wehte. Das besondere an der Startkreuz war der kurze Weg zur Luvboje, der wichtig war für die Positionierung der ganzen Regatta. Wer hier Fehler machte konnte dies nur durch aufmerksames Segeln auf dem Downwind und der nachfolgenden Kreuz wieder korrigieren. Dies gelang mir in den ersten beiden Läufen recht gut mit einem 1. und 3. Rang.
Im dritten Lauf wurde ich stark eingeklemmt und konnte mich nur schwerlich freisegeln. Pech hatte ich dann im zweiten Durchgang als ich nach der Leetonne beim Runden und raushängen die Fussgurte verpasste und einen akrobatischen Rückwärtssalto produzierte. Die Kenterung war damit die Folge. Die Aufholjagd brachte dann noch einen 6. Rang und den Streicher. Den letzten Lauf konnte ich dann wieder für mich entscheiden auf der letzten Kreuz nach einer langen Aufholjagd. Damit war der Cup Sieg möglich. Besten Dank Stefan und Geraldine vom Tennishüsli für den tollen 1. Preis.
Was für ein Segeltag, blauer Himmel, einige Wolken und Nordwind 3 - 5 Bf. Wir sind 8 Teilnehmer die um die schönen Zinnbecher vom Seerestaurant sich messen.
Der erste Start gelingt mir gut und ich kann mich mit Felix auf der Kreuz messen. Die Hammerböen bevorteilen natürlich Felix und ich als Leichtgewicht kämpfe das Boot einigermassen halten zu können. Auf dem 2. Raumkurs kann ich vor der Boje die Innenposition etablieren und so vor ihm Halsen, was mir dann die Führung erlaubte. Diese konnte ich bis ins Ziel verteidigen. Der 2. Lauf war ähnlich, mit einigen Winddreher konnte ich mich schon an der Luvtonne an die Spitze setzen und bis ins Ziel den Abstand noch vergrössern. Wichtig war auch hier die Böen speziell auf Raum voll auszunützen und die Gleiter möglichst lange zu halten.
Der 3. und 4. Lauf waren schlechte Starts aber durch schnelles Wenden auf den Streckbug konnte ich das Missgeschick korrigieren -> 2. und 3. Rang. Dies reichte mit dem Streicher zum Sieg. Beim Trimm versuchte ich nun max. zu Depowern mit Cunniham. Niederholer war noch nicht nötig weiter zu Depowern. Bei diesen böigen Verhältnissen war dies wohl richtig.
Bei traumhaften Wetterbedingungen konnten wir dieses Jahr unsere Regattaserie beginnen. Wir waren gespannt was für Auswirkungen ergaben sich nach dem intensiven Training in Menorca von Marina, Urs, Reinhard und mir. Die stark drehenden Winde aus Nord mit 2 - 4 Bf forderten ein konzentriertes Segeln und wie immer galt es diese bestens zu Nutzen. Einmal mehr zeigte sich wer am Start gut wegkam war vorne dabei im Ziel. Reinhard machte dies am besten und gewann die Serie souverän mit (2),1,1,1. Bei mir waren zwei Starts eine Katastrophe und nur mit Mühe konnte ich im 2. Lauf noch bis auf den 3. Rang aufholen. Der dritte Lauf war noch schlimmer und ich segelte meinen Streicher. Gesamthaft ergab dies einen 2. Rang 1,3,(8),2. Interessant war das grosse Teilnehmerfeld segelte doch zwei noch nicht Mitglieder mit: Frank Bau ein ehemaliger deutscher Kadersegler und Joris Demaeyer Belgien.
Schon ist die Segelsaison auf dem Heidsee zu Ende. 11 Teilnehmer nahmen an dieser Regatta teil, die bei unter 10°C und wenig Wind stattfand.
Leider hat unser lieber Bernd während des 1. Laufs einen Herzinfarkt erlitten und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Wir haben diesen Befund erst nach der Regatta erfahren.
Der Wind war schwach NNW 1 - 2 Bf. Stark drehende Winde mit teils Luftlöcher forderten von uns allen höchste Konzentration den wenigen Wind optimal zu nutzen.
Meine Bekleidung mit den Mehrfachschichten bewährte sich. Im Gegensatz zu einigen Mitsegler fror ich keinen Moment.
Die ersten 2 . Läufe waren Start/Zielsiege, d.h. ich konnte am Pinend mit Portstart wegkommen und war als erster an der Luvtonne, wo ich den Vorsprung noch ausbauen konnte. Der 3. Lauf gelang der Start nicht optimal, da der Wind immer schwächer wurde hat die Wettfahrtleitung richtigerweise den Lauf abgekürzt. Ein knapper Sieg war da gerade noch drin.
Vierter Lauf misslang am Start total und ich musste als Letzter die Linie passieren, bis zur Luvtonne war ich wieder im vorderen Feld dank optimaler Taktik und Routenwahl, jeder Dreher nützte ich voll und richtig aus. Leider berührte ich beim Ueberholen von Urs sein Ruder leicht und musste meinen 720° machen. Damit war ich wieder Letzter. Auf dem Raumschotkurs und der anschliessenden Kreuz konnte ich wieder das Meiste aufholen und kämpfte mich bis auf die 2. Stelle vor dem Leefass vor. Auf der finalen Zielkreuz konnte ich Reinhard in ein Wendeduell verführen und dies reichte dann auf der Ziellinie knapp zu einem "Hitchcock" Sieg. Resultat 4 x einen Laufsieg! Damit bin ich auch wieder Jahresmeister des Clubs.
Das Hotel Lenzerhorn spendierte einen tollen Gutschein, den wir gerne mal im nächsten Jahr einlösen. Vielen Dank.
Die Windvorhersage war durchschnittlich 4 Bf in den Boen bis 6 Bf. meist aus NNW. Ich entschied mich erstmals bei einer Regatta das Radialsegel zu verwenden. Auf meinem neuen Boot war das dann sowieso eine Premiere. Beim Einsegeln merkte ich sofort das dies ein guter Entscheid war. Es rollten echte Hammerböen aus verschieden Richtungen auf mich zu und die konnte ich alle problemlos bewältigen mit meinen 71.5 kg.
Die ersten beiden Läufe war ich mit guten Starts gleich vorne dabei. Erstaunlich war die gute Höhe die ich lief und so konnte mich nur Felix im ersten Lauf schlagen. Im 2. Lauf hatten einige ein Startchaos und so war ich sofort weg und vergrösserte bis zum Ziel den Vorsprung.
Der 3. Lauf missglückte total. Am Start wurde ich behindert und musste mich zuerst Freisegeln, durch paar gute taktische Schläge war ich an der Luvboje wieder an 2. Stelle. Auf dem Downwind kenterten einige. Mike und ich rundeten hintereinander die Leeboje, sein schlechtes Halsemanöver brachte mir die Führung zurück. Inzwischen frischte der Wind auf satte 6 Bf. Bei der nächsten Wende am Ufer kenterte Mike und ich musste ihm ausweichen das es keine Kollision gab. Ich verlor dadurch den ganzen Speed und konnte das Boot nicht mehr kontrollieren es trieb mich auf die Uferböschung und da kam ich wegen des Starkwindes nicht mehr sofort weg. Das Boot kenterte halbwegs als ich versuchte vom Ufer das Boot zu drehen. In der Zwischenzeit passierten mich einige Boote und ich gab den Lauf auf. Dachte dies ergibt für mich den Streicher. Die Wettfahrtleitung brach aber die Regatta nach 2 Teilnehmern im Ziel ab. Es sah so aus, als ob der Wind immer mehr zunahm. Zudem verletzte sich Mike nach einer Halse schwer am Kopf und musste ärztlich versorgt werden.
Für die Rangliste ergab dies für mich 2/1/DNF einen 2. Gesamtrang da die meisten einen DNF kassierten.
LGT spendierte tolle Preise: die ersten 3 erhielten einen VIP Gutschein um an den Dielsdorfer Pferderennen mit Vollprogramm teilzunehmen, vielen Dank Stefan Züger. 
Bei Winden von 2 - 4 Bf. NNE segelten wir 4 Läufe. Die Startlinie war wie meist für Steuerbord an der Boje bevorzugt. Im 1. Lauf konnte ich das Feld gut kontrollieren und einem Sieg stand nichts im Wege, wenn ich mich nicht mit dem Fuss auf der Zielkreuz total verhedderte und mich im Lee nicht mehr lösen konnte. Eine Kenterung war die Folge und der souveräne Vorsprung schmolz und ich konnte meinen Streicher (5.) kassieren. Der 2. Lauf war dann mit sehr gutem Start (Steuerbord) ein Sieglauf. Ein 2. und 4. Rang ergab dann mit 3 Teilnehmern Punktegleichstand. Dies ergab für mich dann den 2. Gesamtrang. ZKB spendierte dabei grosszügige Preise. Vielen Dank!
Ein Traumtag wartet auf uns. NW 2 - 5 Bf mit stark drehenden Winden nach West und teils Löcher und happigen Boen drin. Alle Starts gehen gleich ab, kurz vor dem Signal Wenden am Pinend auf Steuerbord und fast ein Anlieger falls nicht gerade ein Dreher alles zunichte macht.
Die ersten beiden Läufe schaffe ich mit hartem Kampf auf Platz 2. Beim dritten Lauf war ich am Start wenige cm über der Linie und musste nochmals zurück, als Letzter zu starten ist oft nicht mehr möglich zur Spitze aufzuschliessen, zwei Fehlentscheide sich Freizusegeln endeten im Desaster, rundete immer noch als Letzter die Luvtonne. Am Schluss segelte ich meinen Streicher. 5. Rang. Für den letzten Lauf wollte ich nichts anbrennen lassen und konnte trotz Starkwind den Lauf gewinnen. Mit der Laufserie 2/2/5/1 reichte es knapp für den 1. Rang und den schönen Pokal vom Seerestaurant - Wirt Hermann, vielen Dank.
Der diesjährige Cup fand bei traumhaften Bedingungen statt. 2 - 4 Bf  NNE mit stark drehenden Winden und paar happigen Boen drin.
Wer die Dreher richtig erwischte war vorne dabei.
Für mich war die Zielsetzung, das neue Boot optimal zu trimmen und das gelernte von Menorca nun im Race umzusetzen.
Die Starts waren allesamt recht gut, die 2 letzten Läufe mit Steuerbordstart auf der richtigen Seite ergaben bereits einen schönen Vorsprung.
So war ich jedesmal schon an der Luvboje an der Spitze und konnte dann am anschliessenden Slalomkurs den Vorsprung stets ausbauen.
Das Ziel, sofort an der Luvboje alles auf Topgeschwindigkeit zu setzen ist mir sehr gut gelungen.
Bei den Bananen übte ich das "By the Lee" das mir erstmals auch im Gleiten ein sicheres  Gefühl gab, war natürlich so sehr schnell unterwegs.
Das Resultat 4 x 1. Rang mit teils grossem Vorsprung.

Zum letzten Regattatag in dieser Saison trafen sich 9 Laser. Der ganze Nachmittag war mit Süd - bis Südwestwind 1 - 3 Bf eine knifflige Sache. Die oft drehenden Winde forderten von mir höchste Konzentration. Zeitweise frischte ein Südwind bis auf 4 Bf auf. Mit der Situation kam ich bestens klar und gewann alle 4 Läufe souverän. Bei diesen wechselnden Winden war es wichtig den Trimm permanent zu ändern und der Windstärke anzupassen!

Der Start spielte dabei ebenfalls eine wichtige Rolle, um das Feld sofort kontrollieren zu können. Im 3. Lauf gelang mir sogar als Einziger ein perfekter Steuerbordstart an der bevorzugten Seite, was mir schon zu Beginn eine mindestens halbe Startlinienlänge Vorsprung ergab.

Ein schöner Abschluss der Saison mit diesem Sieg und mit 4 Regattengewinnen auch den Jahresmeister 09.

Ein Abstecher wiedermal in unseren Drachen war ein besonderes Erlebnis. 17 Classic Drachen aus 4 Nationen (FRA,UKR,GER,SUI) trafen sich an der fantastischen Kulisse von Ascona. Unter den Teilnehmern waren einige sehr bekannte Segler gemeldet und die versprachen Wettkämpfe auf höchstem Niveau. Wir segelten an 4 Tagen in der Nähe der Brissago - Inseln mit guten Winden 2 - 4 Bf. Jeweils pünktlich um 14 Uhr kam der  Wind teils als Inferno (Thermikwind).

Am ersten Tag hatte ich noch Mühe mit der Umstellung vom Laser auf das Kielboot Drachen. Zudem segelten wir eine neue extrem flache Genua. Entsprechend schlecht war das Resultat.(15.)

Aber schon am 2. Tag gings besser und wir waren mit den 2 Läufen zufrieden. Immerhin bewegten wir uns im vorderen Mittelfeld trotz schlechten Starts!10. und 7. Rang!

Am 3. Tag  steigerten wir uns sogar und platzierten uns nach dem Streicher gesamthaft auf Platz 10.

Wir machten uns also grosse Hoffnungen am letzten Tag nochmals mit guten Plätzen auf den 8. Platz. Aber es sollte anderst kommen. Als 4. rundeten wir die Luvtonne und vergaben auf der 2. Kreuz alles 15. Der 2. Lauf mit einem 9. Platz konnte uns nicht mehr viel bringen.

Am Schluss klassieren wir uns als 12. mit nur 3 Punkten Rückstand für den 8. Platz!! Schade. Das ganze Mittelfeld war eng zusammen.

Spass hats trotzdem gemacht und die Atmosphäre mit allen Drachensegler war gigantisch.

Fotos zur Regatta siehe rechts oben Fotos klicken und mit Maus Kommentar lesen!

 

 

 

Eine dichte Wolkendecke mit Wind aus Nord 4 - 6 Bf (Böen während der Regatta mit 44 km/h) lässt Schlimmes ahnen.
Schon beim Wassern werde ich mit dem Kentern konfrontiert. Kaum vom Steg weg, verhedderrt sich die Grossschot am noch hohen Ruder und schwups lag ich im Bach. Das kommt ja gut so, war mein erster Gedanke und so war es dann auch.

Start zum 1. Lauf verlief einigermassen ok und der Trimm für die Hammerböen war noch nicht gefunden. Trotzdem kam ich mit viel Lage an die Luvboje im Mittelfeld und schaffte auch den Slalomkurs mit den Halsen. Auf der zweiten Kreuz gings dann noch besser und ich war an 2. Stelle am Luvfass. Der Downwind war soweit ok und der führende Mike nicht weit entfernt. Die Vorwindhalse dann etwas vor dem Leefass war total daneben und schon kenterte ich.  Starkwindhalsen sind noch meine Schwäche. Ueben Ueben!! 6. Rang!

2. Lauf dasselbe Desaster, Trimm noch nicht gefunden, Kenterung 5. Rang!

3. Lauf Trimm gut, trotz mehr Wind kann ich das Boot mit Superspeed halten. (Unterliek!!). 1. an der Luvtonne, Slalom ok. Da mein nächster Verfolger an der 2. Raumtonne kentert, entscheide ich mich an der 3. Raumtonne zur Q -  Wende, weil wieder so eine Hammerböe kommt. Leider ist die Q etwas zu früh und es reicht mir nicht zur Boje, versuchte trotzdem im Gleiter an die Boje zu kommen und schon kentere ich wieder. Bis ich das Boot wieder klar hatte, waren alle vorbei und ich gab die Regatta auf. Resultat (DNF)

4. Lauf (DNS) War nach 5 Kenterungen dermassen unterkühlt, dass ich nicht mehr startete.

Fazit: Traumwetter für die Starkwindsegler, einziger Trost für mich: keiner kam durch ohne mindestens eine Kenterung! Hoffe dies bleibt mein Streicher für die Jahresmeisterschaft.

Ein gemischter Tag vom Wetter her, eigentlich war Regen angesagt, aber wir hatten leichten Nordwind 1 - 3Bf. Wer die drehenden Böen gut ausnützte war vorne dabei. Ein grosses Teilnehmerfeld versprach interessante Läufe. Meine Starts waren besser, mit Speed über die Linie, aber noch nicht ganz vorne dabei. Das Freisegeln gelang jedoch jedesmal sehr gut. Im ersten Lauf hatten wir 2 Frühstarter mit richtigem Flaggensignal, aber 3 Hubtönen, dies veranlasste einige nicht durchzustarten und schon war ich paar Bootslängen in Front. Diesen Vorsprung baute ich vor allem auf dem Raum- und Vorwindkurs aus und gewann souverän 1. Lauf. Im 2. Lauf war ich an der Luvboje 2. und errang an der Raumboje Innenposition. Die Führung war dann bis zur 2. letzten Boje nur noch eine Kontrolle, leider wickelte sich bei der Powerhalse die Grossschot am Ende um den Baum und ich musste 2 Aufschiesser machen um zu lösen. Dies reichte Mike mich zu überholen, Resultat 2.
3. Lauf guter Start - Zielsieg. Vor allem Vorwind Speed war ausschlaggebend (Gewichtstrimm).
4. Lauf war etwas eingeklemmt am Start kam aber wieder frei und kurz vor der Luvboje paar schöne Dreher. Wind auf und abnehmend, entsprechend Trimm angepasst und Boot lief perfekt. Letzter Vorwind Reini und Mike hatten Innenposition und drängte mich aussen rum. Da Mike Reini berührte war er mit seinem 720 weg und ich versuchte Reini mit Wendeduell vor dem Ziel zu überholen, aber er machte das gut und siegte. Mein Resultat 1/2/1/2 mit Streicher ergab das 1.6 Punkte und damit 1. Rang. Kein Regen und tolle Wettfahrt!

Wieder ein Traumtag zum Segeln. Wind 2 - 4 Bf aus Nord. Innerhalb 2 1/4 h segelten wir 4 Läufe.
Auch diesmal sind meine Starts zum Verzweifeln. Ich konnte mich aber zum Glück sofort Freisegeln und mit optimalem Trimm (möglichst gerades Segeln) also das Depowering geht immer besser, wieder an die Front vorkämpfen. Die Ränge: 1/1/2/6. Mit dem Streicher im letzten Lauf reichte es für den Sieg.

Im letzten Lauf probierte ich in einer Böe an der Halseboje im Vollgleiter eine Powerhalse, war aber zu spät auf der Luvseite und schon lag ich im Bach. Das Aufstellen gelang mir diesmal problemlos, aber die Bootskontrolle nachher war nicht optimal und so verlor ich zusätzliche Plätze die nicht nötig gewesen wären. Da der Lauf ohnehin Streicher war, der Wind in den Böen kräftig zulegte probierte ich verschiedene Trimmeinstellungen und konnte das Boot gut kontrollieren. Bin zuversichtlich auch bei mehr Wind immer besser zu segeln, aber die Oberschenkel brauchen noch mehr Krafttraining.

Die Regatten werden immer spannender, weil kleinste Fehler sind sofort im Resultat bemerkbar.

Bei schönstem Wetter konnten wir 4 Läufe mit drehenden Nordwinden von 1 - 3 Bf segeln.
Im ersten Lauf parkierte ich am Start mein Boot dermassen, dass von starten keine Rede war. Als letzter ging ich über die Linie und konnte nur noch 2 Boote einholen 6. Rang und Streicher! Die anderen Läufe waren besser 1/2/1. Im letzten Lauf bei bis 3 Bf sehr guter Speed auf der Kreuz viel Power produziert Resultat souveräner Start - Zielsieg. Bin mit Ergebnis zufrieden. Rollgybes werden immer besser. Nächste Trainings auf Starten konzentrieren!

Bei einer Bisenlage und 7° konnten wir uns auf eine harte Regattaserie einstellen. Und so war es dann auch. Die ersten beiden Läufe bei ca 2 Bf konnte ich für mich entscheiden. Gute Kreuztaktik und schnelle Manöver gaben mir genug Vorsprung dazu. Im 3. Lauf hatten wir dann schon 3 - 4 Bf und ich versuchte das Boot aufrecht zu halten, was nicht immer gelang. Trotzdem bin ich mit 2. Rang zufrieden. Damit war für mich die Serie gewonnen. Der 4. Lauf war also ohnehin ein Streicher und der Wind legte zu bis auf Bf 5 (34 km/h) und jetzt hatte ich echt Mühe, hier fehlt noch einiges an Sicherheit. Auch hier konnte ich lange 2. Rang halten. Leider hats mir bei der Raumhalse die Grossschot um den Baum gewickelt und ich hatte Glück das keine Kenterung bei der nächsten Halse erfolgte. Musste dann einen Aufschiesser machen um zu lösen und das reichte Urs, mich zu überholen. Die letzte Zielwende 5 m vor der Linie war dann die Katastrophe, ich drehte zu langsam und stand im Wind. Retoursegeln war dann auch noch dabei und schlussendlich kostete mir das nochmals einen Rang, 4. !! Resultat 1/1/2/4 total 1.6 Punkte das war der Sieg und die Jahresmeisterschaft 2008 dazu.

Am Samstag konnten in meiner Abwesenheit 4 Läufe bei regelmässigem Wind ca. 2 Bf gesegelt werden. Dieser zählte als 4. Clubregatta und ergab für mich den Streicher (DNC). Am Sonntag war der Südwind noch schwächer 0 - 10km/h mit grossen Flautenlöcher. Der Wettfahrtleiter brachte 2 abgekürzte Läufe durch. Meine Ränge: 2;1 dies ergab für mich nochmals einen Sieg für die 5. Clubregatta. Für beide Tage wurde damit der Bündner Cup gewertet, für mich war da keine gute Wertung möglich!